Erdbeeren, Himbeeren und Co.
Erdbeeren sind ungewöhnliche Früchte. Botanisch zählen sie zu den Sammelnussfrüchten und zu den Stauden. Auf der Welt gibt es über 1000 Erdbeersorten mit unterschiedlichsten Eigenschaften. Manche Erdbeeren sind bodendeckend, andere klettern. Erdbeeren werden im August gepflanzt, manchen Sorten können jedoch auch das ganze Jahr gepflanzt werden. Die Pflanzen sollten alle 4 Jahre ausgetauscht werden, da sie dann nicht mehr so viele Früchte tragen. Erdbeeren bevorzugen einen mit einer Mulchschicht bedeckten Boden. Himbeeren sollten wie Gehölze gepflanzt, gepflegt und geschnitten werden. Auch hier gibt es verschiedene Sorten, die unterschiedliche Blüh- und Früchtezeiten haben. In warmen Gebieten gedeihen auch Kiwis. Kiwis sind zweihäusig, es muss also zu einer oder mehreren weiblichen Pflanzen eine männliche Pflanze gesetzt werden. Brombeeren lassen sich an Wänden oder Gerüsten ziehen. Sie sind robust und pflegeleicht. Kulturheidelbeeren tragen wunderbar große, aromatische Beeren. Sie brauchen einen sauren Humusboden, und eignen sich nicht für kalkhaltige Standorte. Preiselbeeren haben die gleichen Ansprüche wie Heidelbeeren, sie haben wunderschönes Herbstlaub und wirken am Besten in einem Heidegarten. Wildobst wie Holunder oder Sanddorn sind wunderschöne, anspruchslose Sträucher, die aromatische Früchte tragen und eine Zierde für den Naturgarten sind.
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