Düngen, Mulchen und Kompostieren
Man unterscheidet bei den Düngern zwischen mineralischen Düngern, organischen Düngern oder der Mischform von beiden. Als mineralische Dünger findet man Stickstoffdünger, Phosphordünger, Kaliumdünger, Magnesium und Calcium Dünger oder den Blau-Volldünger im Handel. Mineralischer Dünger ist anorganisch, und wird synthetisch hergestellt oder stammen aus natürlichen Vorkommen. Mineralische Dünger stellen ihre Nährstoffe rasch zur Verfügung, man kann Mangelzustände mit ihnen schnell beheben. Organischer Dünger kann Stallmist, Geflügelmist, Guano, Kompost, ebenso wie Blutmehl, Knochenmehl, Horn-und-Knochenmehl, Meeresalgenkalk, Algendünger oder Organischer Volldünger sein. Er besteht also aus tierischen oder pflanzlichen Abfallstoffen in frischer, getrockneter oder verrotteter Form. Dieser Dünger gibt seine Nährstoffe langsam und stetig ab. Als Mischform gibt es den Volldünger. Dieser ist zwar etwas teuerer, kombiniert aber die Vorteile beider Düngerarten. Es sollte gezielt gedüngt werden, vorher sollte Mulch entfernt werden. Am Besten düngt man an trüben tagen, wenn möglich vor dem Regen. Dünger sollte nicht auf die Pflanzenteile kommen. Fester Dünger sollte flach in den Boden eingearbeitet werden. Ein wichtiger organischer Dünger ist eigener Kompost. Ein Komposthaufen sollte auf einer 10 cm Bodenvertiefung aufgebaut, oder auf einer leichten Überhöhung aufgebaut werden, damit überflüssiges Wasser abfließen kann. Pflanzenabfälle sollten gut zerkleinert und in Schichten aufgebracht werden. Dazwischen wird der Kompost mit einem Kompoststarter „geimpft“. Der Haufen sollte mit einer Schicht Gartenerde oder frischem Pflanzenmaterials bedeckt, und vor Licht und Regen geschützt werden. Mulchen bedeutet das Abdecken des Bodens mit organischem Material oder Laub. Mulchen verhindert das der Boden austrocknet und das Unkraut nachwächst. Der Vorteil ist, das Pflegearbeiten wie Unkrautjäten reduziert werden.


