Der Boden

Um einen Garten anzulegen ist die Kenntnis des Bodens, auf dem er angelegt werden soll unerlässlich. Im Allgemeinen hat der Boden eine bestimmte Schichtung: die Rotteschicht, die nur wenige Zentimeter hoch ist, in der sich viele Kleinstlebewesen finden, die das organische Material, die verrottenden Pflanzenreste, zersetzen. Dann die Humusschnitt die etwa 10 bis 30 cm hoch ist, und in der ebenfalls viele Organismen leben, die die Bestandteile aus der Rotteschicht weiter verarbeiten, und so Nährstoffe für die Wurzeln der Pflanzen verfügbar machen. Die Mineralschicht enthält weniger Bodenlebewesen, ist aber sehr reich an mineralischen Nährstoffen. Der Untergrund schließlich besteht aus Gestein, das langsam verwittert. Die Hälfte des Bodens besteht aus mineralischer Substanz, 3-8% aus organischen Anteilen, der Rest sind Luft und Wasserhohlräume. Man unterscheidet Sand-, Lehm- und Tonböden, die Sand, Schluff und Ton in unterschiedlichen Anteilen enthalten. Sand, Schluff und Ton unterscheiden sich durch die Korngröße ihrer Partikel. Ton hat die kleinsten Bestandteile. Je nach Größe der Partikel bilden sich zwischen ihnen unterschiedlich große Hohlräume. Sandige Böden sind also wegen der Partikelgröße und den relativ großen Hohlräume gut durchlüftet, Tonböden sind weniger gut durchlüftet, können aber besser Wasser halten. Diese Faktoren sind wichtig, ebenso wie die Komponenten Bodenwasser, Bodentemperatur, das Säure-Base Verhältnis und die Krümelbildung.



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