Beetaufbau und Gestaltung

Wie gestaltet man ein Beet so, dass es nicht nur einen Blickfang bietet, sondern allen Pflanzen darauf ausreichend Platz und Licht bietet? Für die Anlage eines Beetes gibt es keine festen Regeln. Allgemein gilt, dass je kleiner die Pflanzen und Blüten sind, desto großflächiger sollten sie gepflanzt werden. Von kleinen Gruppenstauden sollten also mindestens 10 bis 20 Stück gepflanzt werden, um ein Gegengewicht zu den großen Leitstauden wie Rittersporn zu bilden. Für den Beetaufbau selbst gibt es keine festgelegten Regeln. Man kann sein Beet pultartig oder pyramidal aufbauen, ganz wie es beliebt. Der Pult ist der klassische Beetaufbau, bei dem niedrige Polsterstauden das Beet einfassen und abgrenzen, dann folgen mittelgroße Stauden und schließlich als Hintergrund die großen Stauden. Die Pyramide eignet sich vor allem für freistehende Beete, bei denen die größten Stauden in der Mitte stehen. Bei alldem sollte man auf runde, schwingende Konturen achten, damit die Pflanzung nicht zu statisch wird, ebenso wie darauf, die Abstände, Stückzahlen und Verteilung unregelmäßig zu gestalten, damit Leben in das Bild kommt. Vollendet wird das Ganze durch setzen spannender Akzente, die aus auffälligen Farben, Schmuckelementen oder Pflanzen mit ungewöhnlichem Wuchs gesetzt werden können. Besonders natürlich wirkt ein Beet, wenn man es mit höheren, lockerwüchsigen Pflanzen überstellt.



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